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Familie und Job? Das geht!

Als ich mich dazu entschied, nach Deutschland zu ziehen, sagte man mir, dass das alleine schon jede Menge Aufwand bedeutet – vergleichbar mit einer Ausbildung für eine Assistenzstelle. Klar, diese Aussage stimmt nicht, aber ein ganz kleines Fünkchen Wahrheit ist in diesem Klischee schon verborgen. All die alltäglichen Aufgaben, die nötig sind, um ein Leben in Deutschland führen zu können: Papierkram, Termine, Registrierungen, Einkäufe usw. Das bedeutet jede Menge Arbeit. Wie soll man das schaffen – vor allem, wenn man auch noch eine Familie hat? Jeder, der schon eine Weile arbeitet, hat wahrscheinlich seine Routine gefunden, wie er eine Balance zwischen Arbeit und Freizeit findet. Das hat für jeden einzelnen – ob Eltern oder nicht – ganz unterschiedliche To-Do-Listen zur Folge –  abhängig von der eigenen Routine, dem Familienstatus und der eigenen Einstellung.

Aus eigener Erfahrung weiß ich: Meine To-Do-Liste als berufstätige Mutter ist lang. Und gerade die Aufgaben als Elternteil können eine sehr große Herausforderung sein, insbesondere wenn der kleine Sonnenschein immer noch stark auf seine Eltern angewiesen ist. Sei es Essen zu kochen, das Kind zu beruhigen, von A nach B zu kutschieren, zu kuscheln oder zu spielen. So kann es manchmal sein, dass ich von einem zum nächsten Termin hetze: Arzttermine, Elterntreffen, Basketballtrainings, Klavierunterricht – die Liste ist lang. Umso dankbarer bin ich für die familienfreundliche Kultur bei FLYLINE. Uns Eltern steht eine Reihe von Optionen zur Verfügung, um Arbeit und unsere Pflichten als Eltern zu vereinbaren.

Alles im Griff dank Homeoffice
Wir können beispielsweise im Homeoffice  oder –  wie wir es intern nennen – remote arbeiten. Meine Kollegin Edith ist ein gutes Beispiel dafür: Sie und ihr Mann arbeiten beide Vollzeit. Sie betreut unsere Kunden auf Deutsch, Französisch und Englisch und ist für die Bereiche Executive Club, Public, Trade und Backoffice zuständig. Früh morgens macht sie ihre Kinder für die Schule fertig, schmiert ihnen das Pausenbrot und wünscht ihnen einen schönen Tag, wenn sie in den Schulbus einsteigen. Bevor ihre Schicht beginnt, hat Edith dann noch eine oder anderthalb Stunden zur Verfügung: Meistens kocht sie etwas, was ihre Kinder nach der Schule essen können, sie stellt die Waschmaschine an oder erledigt etwas anderes, das sie schnell von der To-Do-Liste streichen kann. Als ihre Kinder noch in den Kindergarten gingen, endete ihre Schicht um 14:00 Uhr. So hatte sie genügend Zeit, um den Haushalt in Ordnung zu bringen und sich um ihre Kinder zu kümmern. Jetzt, da ihre Kinder unabhängiger sind, arbeitet sie wieder Vollzeit. Mittags nutzt sie ihre Pause – die verständlicherweise etwas länger als der Standard ist – um sich um ihre Kinder zu kümmern: Sie isst gemeinsam mit ihnen, fragt sie wie ihr Tag war und setzt ihre Kinder an die Hausaufgaben. Nach der Mittagspause geht Edith zurück an die Arbeit, während die Kinder ihre Hausaufgaben und Haushaltspflichten erledigen und ihren Hobbies nachgehen. Am Ende der achtstündigen Schicht haben ihre Kinder geduscht, waren in der Schule, sind satt und vorbereitet für den nächsten Schultag und sind sogar ihren verschiedenen Freizeit-Aktivitäten nachgegangen, während Edith einen relativ ablenkungsfreien Arbeitstag hatte. Das nenne ich effizientes Multitasking im Homeoffice!

Schicht wechseln – einfach flexibel
Eine weitere Option, die uns FLYLINE bietet, ist der Dienstplanwechsel, über den auch meine Kollegin Jonida bereits einmal geschrieben hat. Besonders praktisch ist das, wenn ein Termin etwa beim Arzt eigentlich mit der Arbeitszeit kollidieren würde. Wir haben in solchen Fällen immer die Option, unsere Schicht zu verschieben oder zu wechseln. Ich persönlich versuche, meine Termine so zu legen, dass ich externe Termine vor 9:00 Uhr oder nach 16:00 Uhr wahrnehmen kann. Ich beantrage dann einfach eine Verschiebung meiner Schicht um eine Stunde.

In den Situationen, in denen ich mehr als eine Stunde Extra-Zeit brauche, beispielsweise wenn ich meinen Sohn bei einem Arztbesuch begleite oder zu einem Eltern-Gespräch in seinem Kindergarten gehe, kann ich eine Reduzierung meiner Arbeitszeit für den Tag beantragen. Sollte auch das nicht reichen, kann ich natürlich auch einen ganzen Urlaubstag beantragen. Das nutze ich etwa auch,  wenn ich auf Reisen bin. Ich  trage dann immer einen zusätzlichen Tag Urlaub ein – meinen Erholungstag. Nach all dem Trubel und der Aufregung mit Freunden, Familie und den Flügen von einem zum anderen Ort brauche ich wenigstens einen Tag Ruhe und Erholung ohne viele Aktivitäten. Das Gute: Selbst wenn ich nicht mehr genügend Urlaub auf meinem Konto haben sollte, kann ich solche Tage einfach durch Überstunden ausgleichen.

Dank der flexiblen und familienfreundlichen Kultur bei FLYLINE kann ich Vollzeit arbeiten und mich um meinen Sohn kümmern. Damit heißt es nicht Arbeit oder Familie, sondern: Ich kann tatsächlich alles haben.

Steckbrief

Funktion bei FLYLINE: 
Customer Service Agent – Group and Reservation 

Studium:
Integrated Social Sciences

Bei FLYLINE weil …
… sie hier auf Französisch und Englisch arbeiten kann, während sie dank flexibler Arbeitsmodelle Job und Familie vereinbart.

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