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Mein Arbeitsalltag als Supervisor

Für die meisten Leute ist Freitag ihr Lieblingsarbeitstag. Das gilt nicht für mich: Ich liebe Montage – nicht nur, weil ich an einem Montag geboren wurde, sondern auch weil mein Energieniveau am Anfang der Woche noch bei 100 Prozent liegt. Doch wie sieht ein normaler Montag für mich als Supervisor bei FLYLINE aus?

Mein Tag beginnt: Mails & Nachrichten
Die Frühschicht bei FLYLINE beginnt um 08:55 Uhr und geht bis 17:40 Uhr. Mit dem Bus bin ich in zehn Minuten an meinem Arbeitsplatz. Ich hole mir einen Kaffee und werde lächelnd und herzlich von meinen Kollegen begrüßt – Flyliner sind einfach die besten und warmherzigsten Kollegen. Wenn ich ins Büro komme, höre ich dann alle möglichen Grüße: Hola, Guten Morgen, Salam, Good Morning. Denn wir sind ein buntes Team aus vielen Nationen. Gleich nachdem ich an meinem Schreibtisch angekommen bin, melde ich mich im System an und starte meinen PC, um E-Mails und andere Nachrichten zu lesen. Ich bringe mich direkt auf den neusten Stand, um Kunden und Kollegen jederzeit helfen zu können.

Die ersten zwei Stunden: Im Dienst für meine Kunden und Kollegen
Dann startet die eigentliche Arbeit: Das heißt für mich – wie für alle anderen Kundendienstmitarbeiter für British Airways: Ich helfe Kunden, die anrufen und ein Problem haben. Meistens erledigen wir die Anfragen im Buchungs- oder Executive-Club-Konto des Kunden. Ich beantworte die Anfragen und kümmere mich um Bedenken, habe ein offenes Ohr für alle. Kaum ein Tag vergeht ohne neue Herausforderungen oder eine Situation, auf die ich noch nie gestoßen bin. Das mag ich so an meiner Arbeit. Es gibt immer etwas zu lernen.

Nachdem ich zwei Stunden gearbeitet habe, mache ich eine 10-minütige Pause, um meinen Augen und meinem Kopf eine Auszeit zu gönnen. Den Großteil davon nutze ich – wie die meisten Flyliner – für Facebook oder WhatsApp. Dann geht es wieder an die Arbeit: Als Supervisor helfe und coache ich – neben der direkten Bearbeitung der Kundenanfragen – auch meine Kollegen, um ihre technischen und kommunikativen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Auch das schätze ich sehr an meinem Job: Ich baue Beziehungen zu unseren Kunden und zu meinen Kollegen auf und pflege sie regelmäßig.

Die Mittagspause: Essen und Billard
Nach vier bis fünf Stunden Arbeit ist es Zeit für eine 45-minütige Mittagspause. Für mich bedeutet Mittagspause neben dem Essen vor allem eins: Zeit für eine Runde Pool-Billard. Ich organisiere meine Pause immer so, dass ich mit meinem Kollegen Omar Woodard eine Runde am Billardtisch spielen kann. Wir sind beide sehr ehrgeizig und versuchen natürlich zu gewinnen. Ich freue mich jeden Tag auf diese Ablenkung, denn sie gibt mir Energie für den Rest des Tages.

Der Nachmittag: Zeit für Back-Office
Frisch gestärkt und voller neuer Energie gehe ich dann am Nachmittag die Back-Office-Aufgaben an: die Neuausstellung von Flugtickets, das Hinzufügen von Extragepäck oder Sitzplatzreservierungen. Normalerweise priorisiere ich meine Aufgaben so, dass ich einerseits die Bedürfnisse meines Teams erfülle und andererseits die Produktivität maximiere. Dann werte ich Anrufe von meinen Mitarbeitern aus und organisiere Feedbackgespräche. Diese Qualitätssicherung hilft dabei, die Fähigkeiten der einzelnen Teammitglieder zu verbessern und Entwicklungspotenziale zu identifizieren. Wir bieten allen ganz individuelle Lernmöglichkeiten bei etwaigen Wissenslücken an, sodass sich jeder verbessern kann.

Der Endspurt: Ende gut, alles gut
Habe ich hier die brennendsten Aufgaben erledigt, ist es wieder Zeit für eine kurze Pause. Gerade diese kleinen Pausen erhöhen meine Produktivität und Kreativität. Für mich Grund genug, sie wirklich regelmäßig einzulegen. Meistens nutze ich die zweite Pause zum Beten – als Muslim bete ich fünfmal am Tag. Ich schalte kurz einen Gang runter und mein Kopf kann sich mal ganz von den alltäglichen Aufgaben freimachen.

Der letzte Teil meines Tages besteht in der Regel darin, die noch anstehenden Aufgaben zu erledigen: E-Mails schreiben und beantworten, komplizierte Fälle abschließen, Kunden zurückrufen und To-Do-Listen vervollständigen. Bevor ich losgehe, um meinen Bus zu erreichen, stelle ich noch sicher, dass mein Schreibtisch sauber ist. Unnötige Papiere wandern in den Papierkorb und alle überholten Kundendaten, wie Telefonnummern, Buchungsnummern und ähnliches kommen in den Aktenvernichter. Ich lege immer Wert darauf den Tag positiv zu beenden, denn auf Deutsch heißt es so schön: „Ende gut, alles gut.“

Steckbrief

Funktion bei FLYLINE: 
Customer Service Supervisor für den UK/US-Markt 

Studium:
Bachelor of Business Administration

Bei FLYLINE weil …
… es dort die tollsten Kollegen gibt.

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