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Deutsche Bürokratie leicht(er) gemacht

Bei FLYLINE sind Mitarbeiter aus über 50 Nationen unter einem Dach vereint. Das ist eine ganz besondere Situation – und bringt auch spezielle Herausforderungen mit sich. Von anderen Call-Center-Verantwortlichen und Personalleitern werde ich daher oft gefragt: „Wie funktioniert das eigentlich? Gibt es Probleme beim Thema Arbeitserlaubnis und Visaantrag?“ Ich bin froh, dass ich da antworten kann: „Das funktioniert meistens absolut reibungslos.“ Denn da wir unser multikulturelles Klima lieben und viel voneinander lernen, versuchen wir immer alles, um den bürokratischen Aufwand für unsere Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten und viele Probleme für sie zu lösen.

Unterstützung von A bis W: Arbeitserlaubnis und Wohnungssuche
Oft ist es bei uns so, dass ein neuer Mitarbeiter aus einer anderen Stadt – teilweise sogar aus einem anderen Land – zu uns nach Bremen kommt. Ist das der Fall, fragen wir ihn direkt: Wo können wir dich unterstützen? Kommen die neuen Mitarbeiter nicht aus Deutschland, gehen wir auch in den direkten Kontakt mit dem Migrationsamt. Auch beim Briefverkehr unterstützen wir und stellen sicher, dass unsere neuen Mitarbeiter alle Briefe richtig verstehen. Denn die sind meist im typischen Amtsdeutsch verfasst – was schon für Muttersprachler manchmal eine Herausforderung sein kann. Darüber hinaus geben wir den Bewerbern immer Informationen zur Wohnungssuche an die Hand – zum Beispiel in dem wir Kontaktdaten austauschen, wenn ein Kollege ein Zimmer zu vermieten hat. Auch bei allen anderen Fragen rund um die deutsche Bürokratie unterstützen wir: Sei es die bei der Ausstellung von Lohnsteuerkarte, Pass oder Führerschein – eben bei allen bürokratischen Angelegenheiten, die bei einem Umzug nach Deutschland anfallen.

Für jedes Problem gibt es eine Lösung
Zugegeben: Das alles hört sich manchmal etwas einfacher an, als es ist. Die Mühlen der Bürokratie mahlen für meinen Geschmack manchmal etwas zu langsam. Gerade das Thema Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis hat uns in den letzten zwei Jahren im Personalbereich sehr beschäftigt. In der Regel bewerben wir alle offenen Stellen zunächst hier in Bremen und sind auf allen einschlägigen Jobmessen vertreten, um mit Bewerbern vor Ort ins Gespräch zu kommen. Jedoch können wir so nicht immer die erforderlichen Sprachkompetenzen abdecken. In diesen Fällen sind wir auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. Die Kollegen aus dem Ausland werden daher oftmals für ein zunächst befristetes Projekt eingestellt. Sie erhalten dementsprechend eine befristete Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung. Diese drohten nun in mehreren konkreten Fällen auszulaufen. Das befristete Projekt hat sich aber weiterentwickelt und ist nun auf einen längeren Zeithorizont angelegt, sodass wir unsere Mitarbeiter auf dem Projekt weiterhin beschäftigen wollten. Unser FLYLINE-Geschäftsführer und ich haben uns daher sehr darum bemüht, alle Verantwortlichen an einen Tisch zu bringen. Das Ergebnis war eine konstruktive Zusammenkunft mit Vertretern der Wirtschaftsförderung, der Ausländerbehörde, der Arbeitsagentur und der Handelskammer, in der wir das Problem tatsächlich lösen konnten. Und da seitdem jeder ein Gesicht zum Namen hat, lässt es sich nun auch für andere Fälle viel besser kommunizieren. 

Wir sind sehr froh, dass FLYLINE seinen Mitarbeitern Unterstützung für einen guten Start in ihrer neuen Heimat anbieten kann. Und zwar nicht nur indem wir Unterlagen zur Verfügung stellen und den neuen Mitarbeiter für Behördengänge Informationen an die Hand geben, sondern indem wir selbst Kontakt mit der jeweiligen Behörde aufnehmen, nachfragen und nicht lockerlassen bis wir eine Lösung gefunden haben. Denn nur so kann unsere FLYLINE-Familie immer weiter wachsen. 

Steckbrief

Funktion bei FLYLINE: 
Manager Human Resources & People Development 

Studium:
Reiseverkehr/Touristik

Bei FLYLINE weil …
… sie die Arbeit mit Menschen und die Reisebranche liebt.

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